Die Tudors 4: Kritik zur vierten Staffel auf PRO7
Morgen Abend ist es soweit, dann wird die erste Folge von Die Tudors 4 auf PRO7 laufen. Geplant ist, dass über mehrere Tage verteilt jeweils Doppelfolgen von Die Tudors 4 – Die letzten Tage des Königs gesendet werden. Und jetzt gibt es sogar schon eine Kritik zu Die Tudors 4.
Quotenmeter bekam die Möghlichkeit, sich den ersten Teil von Die Tudors 4 bereits anzusehen. Für alle ausgestrahlt werden wird Die Tudors 4 – Die letzten Tage des Königs dann um Weihnachten herum auf dem Sender PRO7. Aber worum geht es bei Die Tudors 4 eigentlich?
Viele denken sicherlich, dass in den ersten drei Staffeln Die Tudors bereits alles rund um König Heinrich VIII. erzählt hat. Dem ist aber nicht so, denn auch bei Die Tudors 4 geht es wieder um den Frauenverschleiß des englischen Königs. Bei Die Tudors 4 werden Fans sehen, dass die kurze Ehe mit Anna von Kleve aufgelöst wird. So kann Henry bei Die Tudors 4 endlich seine Beziehung zur erst 17-jährigen Katherine Howard ausleben. Doch Mary, die Tochter von König Henry, ist darüber alles andere als begeistert.
Soweit die Geschichte zu Die Tudors 4. Aber wie sieht es jetzt mit der Kritik aus? Diese stammt vom Quotenmeter Redeakteur Julian Miller, der die Gelegenheit erhielt, den ersten Teil von Die Tudors 4 – Die letzten Tage des Königs bereits vor allen anderen zu sehen. Auf Quotenmeter.de schreibt Julian Miller zur Kritik von Die Tudors 4 Folgendes:
“Die Verwirklichung eines ähnlichen Konzeptes wie das der «Tudors» wäre in Deutschland vollkommen unvorstellbar. Dafür ist die deutsche Filmindustrie zu bieder, die Dramaturgie der Serie zu komplex und der Jugendschutz zu rigoros, als dass man die meist grausame historische Wirklichkeit als solche authentisch darstellen könnte. Wenn das deutsche Fernsehen sich mit historischen Stoffen befasst, so scheint dies nahezu ausnahmslos in Form von schlechten Dokumentationen mit nachgestellten Szenen, die stets nur trivialer Natur sind, und nichtssagenden Analysen zu geschehen.
Einen ganz anderen Weg geht die Showtime-Serie aus der Feder von Michael Hirst. Denn seine Kamera sieht nie weg. Das grausamste Gemetzel und das ausschweifende Sexualleben der Protagonisten werden ohne Kompromisse gezeigt. Und das, ohne rot anzulaufen. Das sorgt für Authentizität und lässt die Geschichte lebendig werden. Natürlich ist die Serie voller Anachronismen, doch das stört angesichts der dramatischen Verdichtung des Stoffes und der aufwendigen Umsetzung allenfalls marginal. Die geschichtlichen Kernelemente stimmen, was mehr ist, als zeitgenössische Geschichtsdokus der deutschen Machart erreichen. ”
Wer die komplette Kritik zu Die Tudors 4 lesen möchte, kann dies auf der Homepage von Quotenmeter.de tun.
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